Von Bloggern und Bloggern

Von Bloggern und Bloggern

Ja, ich weiß, der Titel ist doppelt gemoppelt, aber ich möchte euch erst mal ein Bild zeigen. Die typischen Utensilien eines Bloggers, oder?

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Der Grund, warum ich mich heute mit so einem Thema befasse, obwohl ich in meinen Augen ja wirklich komplett aus der typischen „Bloggerszene“ herausfalle, ist ein aktueller Blogbeitrag. Hier wird über sogenannten Buch- und High Society Blogger gemeckert. Es wird einfach grundsätzlich JEDER über einen Kamm geschert und das trifft mich. Weil… Ich bin auch Blogger. Aber unter welche Kategorie falle ich? Richtig! Ich passe zu keinem und trotzdem fühle ich mich angegriffen.

Wenn es nach diesem Blogpost geht, werden wir ALLE über einen Kamm geschert.

Ja, es mag sein, dass es teilweise doch der Wahrheit entspricht, was dort geschrieben wird. In jeder Branche gibt es schwarze Schafe. Das ist auch hier, in der Social Media Welt, so. Blogger und sogenannte Influencer sind in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen. Es ist ein Nährboden, nicht nur für Geld, sondern auch dafür, dass man sich selbst irgendwo verwirklicht. Und das ist bei ausnahmslos allen Bloggern, Influencern etc. die ich in den letzten Jahren kennen gelernt habe, so, dass sie es nicht machen um „fame“ zu werden oder irgendwelche Kontakte erhalten möchten. Sie machen es, weil es ihnen Spaß macht.

99% der Blogger machen es nicht des Geldes wegen, sondern weil sie Spaß an ihrer „Arbeit“ haben. Hand aufs Herz, so ein Blog ist auch Arbeit. Viele stecken seit Jahren ihre Energie da rein. Viele haben Geld investiert um ihren Blog „High Blogger“ technisch aufzuziehen. Oftmals wissen die Leser nicht, welche Arbeit dahinter steckt. Und wenn ich dann lese, wie große Blogger als arrogant und selbstverliebt bezeichnet werden, da platzt mir einfach die Hutschnur!

 

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Für Blogger und Autoren immer dabei.

Ja, es ist richtig, dass wir doch alle irgendwie das gleiche wollen. Gelesen werden. Akzeptiert und mit Respekt behandelt werden. Auch ein niveauvoller Umgang muss gewährleistet sein. Was man aber auch lernen muss, ist, dass wenn man in ein Wespennest sticht mit dem Angriff der Wespen rechnen muss. Und wenn man dann gestochen wird, darf man sich auch nicht wundern.

Was ich gar nicht leiden kann? Wenn man einfach kommentarlos Sachen löscht, weil man das Echo nicht verträgt. Und sich dann damit rausredet, es wäre nicht „niveauvoll“ genug gewesen. Sorry, aber ich finde eine Diskussion, welche normal abläuft, die hat man nicht zu löschen. Ebenfalls finde ich auch, dass man Kommentare nicht löschen sollte, die nicht unter die Gürtellinie gehen, nur weil man den Inhalt nicht leiden kann. Das ist wirklich traurig.

Außerdem… Es gibt ein sogenanntes Sender-Empfänger-Prinzip und Worte können anders aufgefasst werden, als man sie eigentlich meint. Wenn man sie falsch wählt, dann muss man mit Diskussionen rechnen. Und in diesem Fall wurden einfach alle Worte falsch gewählt.

Es macht mich wütend. So sauer, wie verallgemeinert wird. Haben wir nicht schon genug andere Dinge in der Welt, die verallgemeinert werden? Müssen wir tatsächlich nun auch bei einer Sache, die eigentlich Spaß und Freude bringen soll, alle in eine verdammte Schublade stecken?! Ich hoffe doch nicht!

Naja, genug gemeckert.

In diesem Sinne.

xoxo

Nat.

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Von den letzten Wochen und den nächsten Monaten

Es ist ein paar Tage her, dass ich meinen letzten Post geschrieben habe. Wenn ich ehrlich bin, da wollte ich euch nicht mit etwas belästigen, was ich nicht tatsächlich schreiben wollte. Wie ihr wisst war ich vor etwas mehr als einen Monat bei meiner besten Freundin, da sie 30 wurde. Mein Lieblingsmensch ist dazu gestoßen und wir sind gemeinsam am Samstag nach London geflogen.

An sich war London schön, auch wenn es hier und da kleine Schwierigkeiten gab. Unter anderem wollte man mich vorerst gar nicht erst einreisen lassen. Grund dafür?

Wenn die deutschen Behörden dir deinen Tagestrip beinahe vermiesen


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Hintergrund ist gewesen, dass EIN Ausweis (nicht meiner) gestohlen gemeldet war. Aber der Grund, warum ich davon betroffen gewesen bin? Die Nummern glichen sich und somit bekam die Grenzkontrolle bei meinem Ausweis einen Treffer. Der Vorteil war einfach, dass ich am gleichen Tag zurückgeflogen bin, ansonsten hätten sie mich sicherlich nicht reingelassen. Ich habe mir mittlerweile einen neuen Ausweis machen lassen und bereits abgeholt, genauso wie einen Reisepass. Aber nur so viel dazu. Es kann jeden treffen. Rausgefunden, dass es aufgrund einer fälschlich gemeldeten Ausweisentwendung mich betraf habe ich über die Polizei.

Impressionen und Stress

Aber danach lief es eigentlich recht gut. Wir hatten nur 6 Stunden Zeit um die wichtigsten Punkte abzulaufen. Ich bin immer noch schwer irritiert vom Londoner U-Bahnsystem, wenn ich ehrlich bin. Es ist mir zu anstrengend. Immer mit der Karte rein und raus und rein und raus. An sich ein gutes System, aber ich bin es einfach nicht gewohnt. Angefangen haben wir in Kings Cross. Ich habe zwar über 100 Fotos, aber ich möchte euch damit nicht belästigen. Ihr könnt ja gerne den Blogpost des damaligen Geburtstagsmädchens lesen. Klickt einfach „hier

London ist eine wunderschöne Stadt, keine Frage. Aber ich glaube, ich könnte dort nicht leben. Mal zu Besuch oder mal ein paar Tage Urlaub zu machen. Aber mehr auch nicht. Zum Schluss war ich um ehrlich zu sein froh, als ich wieder in Berlin war. Für mich war das vorerst die letzte Reise ins Ausland, bis nächstes Jahr März. Wohin es im März geht?

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Spontanität und Chicago

Erklärt mich für bekloppt. Gemeinsam mit meinem Lieblingsmenschen fliege ich im März nach Chicago. Und warum? Um eine Convention der „One Chicago“ Serien zu besuchen. Klar, wir haben ein paar Tage mehr dort um uns die Stadt anzusehen. Aber ich erfülle mir einen kleinen Traum damit. Ich wollte schon immer mal nach Amerika und nun kann ich mir diesen Traum endlich erfüllen und dann auch noch mit meinem Lieblingsmenschen.

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copyright: http://www.the-anna-diaries.de

Die ganze Aktion war ein wenig spontan. Anfangs, da war nur das Hotel gebucht und irgendwann nahm alles mehr Form und mehr Farbe an und nun ist alles gebucht, Urlaub beantragt und am Montag kann ich meinen Reisepass abholen. Ich bin jetzt schon ganz hibbelig, wenn ich ehrlich bin. Für mich ist Chicago wunderschön, die Bilder, die ich gesehen habe und die mir Anna gegeben hat, waren einfach mindblowing. Ich kann es kaum erwarten, selbst die Lichter der Stadt zu sehen.

Trotz vieler Pläne auch die dunklen Zeiten

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Auch wenn ich viele Pläne habe, die mir wirklich am Herzen liegen und auf welche ich mich freue, so gibt es hin und wieder auch Momente, an denen ich doch erneut zweifle. An mir, an meiner Umwelt, an allem. Meine Arztterminserie ist noch nicht vorbei. Wenn ich den einen Arzt abgeschlossen habe (was noch 2 Termine beinhaltet) steht der nächste an. Für mich ist es nicht einfach, mich meiner Angst zu stellen. Ebenfalls versuche ich seit geraumer Zeit das Rauchen aufzuhören, aber bisher habe ich es noch nicht geschafft. Deswegen reduziere ich nun. Außerdem ist die Arbeit momentan auch nicht gerade einfach. Aber mein beißt sie so durch, nech? Geht ja nicht anders.

Ich freue mich auf meinen Urlaub. Ende Oktober habe ich dann mal ein paar Tage frei. Wer weiß, vielleicht beruhigt sich dann auch die „dunkle Zeit“ ein wenig. Mir bleibt ja auch nichts anderes übrig.

Bis demnächst.

xoxo

Nat

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Von Blockaden im Kopf und Fernweh

Aloha hey,

Ihr erinnert euch doch sicherlich daran, dass ich in dem vorangegangenen Post geschrieben habe, dass ich kleine Schritte gehe und mich gewissen Dingen stelle. Heute war einer der Tage, wo ich den ersten Schritt gemacht habe und ich sage ehrlich, mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Ihr kennt doch sicherlich diese Blockaden im Kopf. Man redet sich selbst ein, dass alles in Ordnung ist. Dass man keine Probleme hat. Das man darüber hinwegsehen kann. Man baut sich selbst Blockaden auf, umschifft sie oder ignoriert sie einfach. Dinge, die die Wände bzw. Blockaden im Kopf einstürzen lassen können, denen geht man geschickt aus dem Weg.

Wenn die Blockade bricht

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Der Helfer in der Not

Aber irgendwann, da stehst du an der Wand und siehst, wie feine Risse sich durch die Wand ziehen und der Putz zu bröckeln beginnt. Und dann, dann ist der feine Riss ein großes, fehlendes Loch und man sieht in den Spiegel und wie die verdrängten Gedanken einen gehässig ins Gesicht lachen. Und wenn man an diesen Punkt gelangt ist es an der Zeit, die Notbremse zu ziehen. Und das habe ich heute gemacht. Ich habe gehässig zurückgelacht und den Vorschlaghammer in die Hand genommen und die kläglichen Reste eingeschlagen und mich komplett der Situation gestellt. Dabei habe ich festgestellt, dass es gar nicht so schlimm ist, wie ich gedacht habe.

Wenn man den Punkt überwunden hat, dann fällt eine Last von einem ab. Das heißt nicht, dass ich nun fertig bin, nein. Der Weg, der wird definitiv lang. Lang und steinig und ich weiß genau, dass ich immer wieder daran denken werde, die Wand wieder hochzuziehen und die Blockade einfach wieder zu errichten, aber im Moment, da fühle ich nichts als Erleichterung.

Wenn die Erleichterung zu Fernweh wird

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Mallorca 2013

Erleichterung und dennoch Fernweh. Warum? Weil mir hier die Decke auf den Kopf fällt. Klar, ich hatte vor Kurzem Urlaub. Habe einen Kurztrip zu einer guten Freundin gemacht. Bin ausgebrochen aus meinem täglichen Umfeld und die Dämonen für einen Moment in einer Falle eingesperrt. Aber sobald man wieder zu Hause ist, da befreien sie sich und necken dich. Sie zeigen mit dem Finger auf dich und innerlich, da willst du nur noch schreien. Schreien und ausbrechen. Die kleinsten Dinge bringen dich auf 180 oder zum Heulen. So zum Beispiel ein Video, was ich gefunden habe. Ein Video über meine Schwester, die ich schmerzlich vermisse. Kleine Wunden, von denen man dachte, sie sind bereits halbwegs verschlossen reißen wieder auf und schmerzen so sehr, dass man nur noch weg will. Das Fernweh wird immer schlimmer. Ich bin froh, dass ich in wenigen Tagen noch mal aus meinem Umfeld ausbrechen und eine schöne Zeit mit meinem Lieblingsmenschen und meiner besten Freundin verbringen darf.

Und die Baustellen?

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Sonnenuntergang in der Heimat

Das ändert aber nichts daran, dass die Baustellen noch da sind, wenn man zurück kommt. Die Baustellen, die man all die Jahre ignoriert hat und einfach links liegen hatte. Aber wisst ihr was? Die Baustellen, sie nerven mich. Sie stören mein Bild, sie stören einfach alles. Deswegen werde ich einfach versuchen, eine nach der anderen fertig zu stellen. Keiner hat gesagt, dass es einfach wird. Und keiner sagt, dass es nicht schmerzhaft wird. Aber irgendwann, da blickt man auf die fertiggestellten Baustellen zurück und man kann sagen: das habe ich errichtet. Das habe ich gebaut. Und das kann mir niemand nehmen.

Ich weiß, dass ich es alleine nicht schaffe und das ich wahrscheinlich die nächsten Wochen und Monate unausstehlich sein werde. Ich bin jedem dankbar, der dennoch zu mir hält und für mich da ist. Ich bin jedem dankbar, der mich dennoch lieb hat, egal, was für ein Biest ich sein werde. Man sagt viel zu selten DANKE. Und das tue ich hiermit. Ich brauche keine Namen nennen, denn die Leute, die gemeint sind, die wissen das.

Ich danke euch. Fürs Helfen beim Fertigstellen meiner Baustellen.

Nat.

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Von Schlafstörungen und Zielen

Guten Morgen zusammen! 

Vorweg: ich nutze mein Handy zum schreiben dieses Posts. Rechtschreibfehler können daher vorkommen, gefunden und behalten werden. 🙂 

Ich hatte zwar gesagt, dass ich nicht regelmäßig Posten werde, aber manchmal, da gibt es Träume und Momente, die man irgendwie in Worte fassen muss. 

Wenn die Nacht kurz oder voller Albträume ist 


Ich leide seit nun fast 10 Jahren an Schlafstörungen. Es gibt kaum eine Nacht, wo ich mehr als 4 Stunden schlafe. Wenn es doch mal mehr ist, dann schlafe ich entweder nicht durch, oder habe Albträume. Klar, mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an alles. Man findet eine Routine, weiß, wie man sich selbst am Besten behandelt. Das dies ungesund ist, dessen bin ich mir bewusst. Aber „old habits die hard“ sagt man ja so schön. 

Was in meinen Augen die Situation ausgelöst hat und wie man rauskommt

 

Um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung, wie ich aus dem Kreislauf rauskomme. Ich habe innerhalb der letzten Monate aber festgestellt, dass ich mich selbst austricksen kann. Ich schaffe es teilweise dann doch mal auf 6 Stunden Schlaf – und auch ohne Albträume – und bin am nächsten Tag groggy ohne Ende. Vielleicht liegt es einfach an der Gewohnheit. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier! Und auch wenn ich nicht weiß, wie ich aus der Spirale herauskomme, so weiß ich, was ein Teil des Auslösers war: 

Der Tod meiner Schwester. 

Seit dieser Zeit und meinem darauffolgenden Unfall verändere sich alles für mich. Ansichten, Lebensweise. Ich war für einige Zeit ebenfalls sehr eingeschränkt.  Wie oben geschrieben, old habits die hard und man perfektionierte irgendwann den Eigenbetrug. 

Ich bin Kaffeesüchtig. Und nein, nicht in einem niedlichen Zusammenhang. Es ist wirklich mittlerweile eine Sucht, die mir auch ein wenig Angst macht, wenn ich ehrlich bin. Deswegen versuche ich auch seit ein paar Tagen meinen Kaffee Konsum ein wenig zu drosseln. Einfach ist es nicht, aber hey, ein Versuch ist es wert. Ich versuche mich mit anderen Dingen abzulenken. Dem Blog. Fotografie. Lesen und schreiben. Wie im ersten Post erwähnt, habe ich Baustellen. Und die werde ich angehen. 

Wie 2017 mein Jahr der Veränderung werden soll / wurde 

Ich habe nie Vorsätze. Gar nicht. Weil ich mich an diese nicht halte. Aber ich hatte kleine Ziele. Teilweise habe ich mir diese auch erfüllt. Zum Beispiel habe ich seit Oktober 2016 ca 15 Kilo abgenommen und für mich ist das einer der großen Schritte gewesen. Ich habe einige Arzttermine durch, einige stehen noch an. Ich kümmere mich mehr um mich und ignoriere nicht mehr die Anzeichen, die ich sehe oder mein Körper mir mitteilt. Raus aus der Dunkelheit und den blinden Flecken! Wenn ich jetzt nichts ändere, wann dann? Es immer aufschieben, sagen, morgen ist auch noch ein Tag, das hat mich die letzten Jahre nicht weiter gebracht. 

Meine Ziele stehen fest und ich geb zu auch manche wackelig. Aber was wäre das Leben ohne Unsicherheiten? 

Langweilig. 

Bis bald. 

Nat 

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Jeder Neuanfang beginnt mit einem Ende

Als ich diesen Blog gestaltet und aufgemacht habe, habe ich nicht wirklich einen Gedanken daran verschwendet, tatsächlich irgendwann mal einen Blogpost zu schreiben. Klar, im Hinterkopf hatte man immer: „Irgendwann, da packst du das sicherlich doch mal an!“ – aber tatsächlich sich hinsetzen und einen Post verfassen? – Nope. Bisher nicht. Aber irgendwann kommt eine Zeit, da braucht man ein Ventil oder etwas, was man tun kann, um dem alltäglichen Wahnsinn zu entfliehen.

Dieser Tag ist für mich heute.

Wer ich bin und wer ich sein will

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 Wenn ihr mich kennt, dann wisst ihr, wer ich bin. Wenn nicht, dann habe ich eine kleine Zusammenfassung über mich bei „Dem Mädchen dahinter“ eingestellt. Wer ich bin und wer ich sein will, dass hat per se nichts damit zu tun, woher ich komme, wie ich aussehe, wie alt bin ich und was mache ich so in meiner Freizeit. Es ist eher eine Frage, wer ich in meinem Kopf bin und wer ich eigentlich sein möchte. Die letzten Wochen waren für mich eine gewisse Art Selbstfindung. Oder vielleicht auch der Moment, in welchem ein Knoten in meinem Kopf geplatzt ist und ich mir einige Fragen zu mir selbst gestellt habe.

  • Wer bin ich eigentlich wirklich?
  • Bin ich glücklich, wie ich bin?
  • Will ich mich überhaupt ändern oder habe ich tatsächlich einfach mittlerweile einen solch abgestumpften Gefühlshaushalt bzw. Hormonhaushalt, dass mir sowieso alles egal ist?

Solche Fragen kamen auf. Antworten so… die fand ich nicht, dafür aber Erkenntnisse, die es mir einfacher gemacht haben, mich selbst zu verstehen. Unter anderem habe ich ein oder zwei Sachen, die mir mittlerweile schmerzlich bewusst geworden sind, denen ich mich nun stelle. Darauf kann und möchte ich aber aktuell nicht genauer eingehen. Vielleicht irgendwann, wenn die ersten Schritte gemacht worden sind. Und mehr Gewissheit da ist, wie es weiter geht.

Nur… bin ich überhaupt glücklich so, wie ich bin?

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Aktuell kann ich diese Frage klar mit einem… jaein beantworten. Ich habe Baustellen. Sei es körperlich oder mental, denen ich mich stellen muss. Ich habe Gedankenkotze, um es mal so auszudrücken, die mich einschränken. Aber ich habe auch Menschen, welche der Fels in meiner Brandung sind und die mich irgendwie verstehen. Ich habe meinen Lieblingsmenschen, der mir immer zur Seite steht. Entsprechend fällt es mir hin und wieder leichter, doch zufrieden mit mir selbst zu sein.

Aber trotzdem muss sich etwas ändern

Ich werde keine 180 Grad Drehung machen. Das möchte ich nicht. Ich bin ein schwieriger Mensch und das ist etwas, was ich nicht verändern kann und auch nicht ändern werde. Aber ich bin auch in vielerlei Hinsicht zu unsicher, was ich hinter einer Fassade verstecke, die nur wenige Menschen überwunden haben. Die Menschen, die das geschafft haben, die kann ich an einer Hand abzählen – und zwar an meiner linken, an welcher mir ein Finger fehlt. Genau diese Unsicherheiten und genau das, was mich in vielerlei Hinsicht dann gegenteilig handeln lässt, ist etwas, was ich doch ein wenig ändern möchte. Ob ich es schaffe? Ich weiß es nicht.

Für mich endet jedoch hiermit die Zeit, in der ich versuche jemand anderes zu sein, als ich tatsächlich bin. Es endet für mich die Zeit, in der ich mich mit meinen Dämonen auseinandersetze und trotzdem keinen Schritt weiterkomme. Wie gesagt: jedes Ende ist ein Neuanfang.

Fakt ist jedoch, jeder Mensch, der hat sein Paket zu tragen. Ich stelle mir meins im Moment eher wie ein Luftballoon vor, der zum Bersten gefüllt ist und zu Platzen droht. Das hier, das ist vielleicht eine Art Ventil. Ich werde vielleicht nicht die Bloggerin sein, die man sich vorstellt – dafür bin ich in vielerlei Hinsicht zu temperamentvoll und das hier, dass soll persönlich sein. Aber ich werde versuchen, meine Gedanken in Worte zu fassen und wer weiß, vielleicht werde ich hier hin und wieder auch mal ein zwei Dinge schreiben, die nicht zu mir sind sondern zu anderen Menschen oder Hobbies, die ich habe.

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Ich weiß selbst nicht wohin die Reise mit diesem Blog geht. Vielleicht findet sich dennoch der ein oder andere, der sie mit mir antreten will. Ich habe keine festen Postingzeiten, ich habe auch nicht vor – oder kann nicht versprechen – dass ich einmal die Woche etwas zu Papier bringe. Es wird mehr ein sporadischer Blog, den ich versuche so gnadenlos ehrlich und offen zu gestalten, wie es mir persönlich möglich ist.

In diesem Sinne,

Cheers & bis demnächst.

Nat.

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